Donnerstag, 30. April 2009
Standardisierte, kompetenzorientierte Reifeprüfung an AHS
Der derzeitige Diskussionstand für die neue Reifeprüfung, die ab dem Schuljahr 2013/14 lt, den Angaben des bmu:kk so stattfinden soll (Eine lange Erklärung zu den Bildern gibts da>>>>)
Montag, 27. April 2009
Net Generation?
Ich habe mich am Wochenende mit der Frage Gibt es eine "Net Generation"? beschäftigt, die Rolf Schulmeister (2008) in einem gleichnamigen Text untersucht. The These, die ihn beschäftigt und die er zu falsifizieren sucht lautet :
Einer von mehreren Vertretern dieser Behauptung ist Marc Prensky, der mit den Begriffen digital natives und digital immigrants einprägsame Metaphern gefunden hat.
Schulmeister vergleicht eine große Anzahl an empirischen Studien und kommt zu eigenen (für die Mutter von pubertierenden Kindern beruhigenden) 9 Thesen:
Die zukünftigen Studierenden der Net Generation sind anders und lernen anders, dass wir neue Konzepte für die Lehre benötigen. (S2)
Einer von mehreren Vertretern dieser Behauptung ist Marc Prensky, der mit den Begriffen digital natives und digital immigrants einprägsame Metaphern gefunden hat.
Schulmeister vergleicht eine große Anzahl an empirischen Studien und kommt zu eigenen (für die Mutter von pubertierenden Kindern beruhigenden) 9 Thesen:
- Jugendliche wollen Freunde gewinnen und ihre Freizeit mit ihnen verbringen. Die modernen Medien bauen sie selbstverständlich in ihren Sozialisationsprozess ein.
- Klassische Medien sind noch nicht überholt, besonders nicht Musik hören, dank der MP3-Player.
- Jugendliche verändern die Gewichtung ihrer Aktivitäten mt dem älter werden.
- Ein großer Teil der Computer-/Handynutzung dient der Kommunikation und der Kontaktpflege.
- Alle Aktivitäten zusammen zeichnen ein durchaus traditionelles Bild des Erwachsenwerdens.
- Die Sozialisation verläuft (linear) vom Spielen allein vor dem PC bis zur sozialen mittels der digitalen Medien.
- Subgruppen von Jugendlichen unterscheiden sich deutlich nach Nutzungsfrequenz, Nutzungsmotiven und Kompetenzen. Die Net Generation gibt es nicht!
- Die Jugendlichen verwenden die neuen Medien genauso selbstverständlich, wie die Genaration davor Fernsehen, Telefon oder Radio.
- Es gibt noch keinen Transfer der neuen Kompetenzen auf das Lernen - der Computer ist einfach ein Mittel zum Zweck.
Freitag, 24. April 2009
Moodle
Auf Englisch kannte ich die Slides schon, dank dem Webweiser nun auch auf Deutsch. Ich arbeite seit bald zwei Jahren mit der Lernplattform - meine SchülerInnen schätzen es.
Mittwoch, 22. April 2009
Pädagogische Konferenz
Frühlingsnachmittag, die erste pädagogische Konferenz mit dem neuen Direktor. Wir treten an, um neue Fotos für die Website von uns machen zu lassen. Wenn die SchülerInnen dran sind, verbringen vor der Ablichtung aufgeregt Zeit vor den Spiegeln in der Toilette. Mein 15-jähriger Sohn fragt süffisant, als ich ihm erzähle, dass auch ich fotografiert werde: "Kriegst an Stress?" Er kennt sich aus.
Also anstellen: Jede/r bekommt ein Namensschild und dann wird abgedrückt: "Bitte mit offenen Augen lachen!" Schon sehr lustig: Gruppenfoto mit 80 Leuten. Auch bei uns will niemand in der ersten Reihe sitzen.
Dann wirds ernst, aber spannend - Darstellung zur Unterrichtsdiskussion, nach 8 Wochen Verhandlungen und einer Einigung.
Also anstellen: Jede/r bekommt ein Namensschild und dann wird abgedrückt: "Bitte mit offenen Augen lachen!" Schon sehr lustig: Gruppenfoto mit 80 Leuten. Auch bei uns will niemand in der ersten Reihe sitzen.
Dann wirds ernst, aber spannend - Darstellung zur Unterrichtsdiskussion, nach 8 Wochen Verhandlungen und einer Einigung.
- Es kommen keine Mehrstunden und damit keine Kündigungen.
(allein an unserer Schule wären 8 junge Kolleginnen betroffen gewesen). - Während 8 Wochen Diskussion: gemeinsame Beschlüsse der LehrerInnen Österreichs, Darstellungen und Resolutionen der LehrerInnen und Eltern Österreichs - 10.000ende Briefe ans Ministerium.
- Protestaufmarsch in Wien: 600 Busse auf der Ringstraße, Züge aus Deutschland, weil die ÖBB keine mehr hatte. (Chefgewerkschafter zum Kanzler: "Die Ringstraße wird zu eng!")
- Erfolgsfaktor: einheitliches Auftreten, das Nicht-gefallen-lassen-wollen, eher uninformierte Unterrichtsministerin.
- Werteinheiten der Stunden wären verringert worden
- Andere Ministerien unter Druck, weil 200 BIG-Millionen ans Unterrichtsministerium verschoben wurden.
- Es ging nur ums Geld
- Es wurde herumgeschoben 427 Mio blieben übrig. 190 Millionen stammen von den LehrerInnen.
Budget: Heizung - kann man nicht streichen, Strom auch nicht, Mieten schon....
- öffentliches Dienstverhältnis: 80 Mio Einsparung, geht politisch nicht
- Altersteilzeit
- Überstunden ansparen - wie Zeitausgleich
- schulautonome Tage: keine Idee der Lehrer (ohne Beitrag hätte es keine Einigung gegeben)
- IIL wird zu IL- spart 56 Mio. Euro
- Supplierverpflichtung: 10 weitere Supplierstunden
- Reduktion der MDL: =1,432 der normalen Lehrverpflichtung, jetzt 1,3??
- keine admin. Belohnungen
- Fortzahlung der MDL nur mehr bis zu drei Tagen 1 Mio, mit 5-7 Mio bewertet
- Abendgym-Stunden nur mehr ab 19.00 höher bewertet
- Prüfungsgebühren werden noch verhandelt, Vorbereitungsstunden um 1/3 gekürzt, weniger wert.
- bei der neuen Reifeprüfung neu verhandeln
- reines Sparpaket, nix Pädagogisches, das wird immer mehr in Institute (Bifie) ausgelagert
- Besoldungsreferent der Gewerkschaft konnte die Komponenten ausrechen, die Ministeriumsleute nicht
- Erfolg: die Maßnahmen, die geplant waren sind nicht gekommen!
- Test: neue Reifeprüfung - hat das Ministerium gelernt, dass man nicht herausposaunt, sondern verhandelt?
- Es können aber neue Verhandlungen möglich sein - vielleicht, weil andere Schulpartner wollen.
Montag, 20. April 2009
Schulbibliothekars-Fortbildung der PH Salzburg
In der Bibliothek des Borromäum, mit dem kompetenten Hermann Pitzer vom Lesekompetenzzentrum Wels
Programm:
- Lesen beginnt lange vor dem Lesen_Sprachkompetenz
- Leseanimation, Motivation
- Projekt "Erlesenes" -
- dieSchulbibliothek als Lernort für alle Fächer
- wie Buben lesen
- Klassenlektüren
- Sachbuchrallye
Splitter:
- ohne Sprachkompetenz keine Medienkompetenz
- zitiert Manfred Spitzer: Achtung Bildschirm.
In den USA gibts einen Fernsehsender BabyFirst, der nur für die 0 - 2jährigen sendet.
Aber er hat Pädagogische Grundsätze, - Frage: "Ist dieses Buch schon etwas für mein Kind?"
Die LeserInnen machen sich ihre eigenen Bilder, Bilder, die noch nicht vorhanden sind, können auch nicht vorgestellt werden. Insofern keine Gefahr bei Gewalt? - Lesekompetenz wird zunehmend erwartet >>Maschinen kommunizieren mit uns: Kopierer, Fahrkartenautomaten, Computer...
- Soziales Umfeld
Vorbild der Erwachsenen (Eltern & LehrerInnen), Verfügbarkeit von Büchern, viele Anregungen, Kindergarten & Schule - Konsequenzen für die Schule
Leser-Peergroup: bekommtbestimmte Bücher als erste, andere Angebote an alle
Ideen zur Lesemotivation
- Lesepuzzles für schlechter LeserInnen: Bilderbuch mit etwas mehr Text kopieren, ev. laminieren, dann zum Vorlesen vorbereiten, Bilderbuch wird vorgelesen;
für bessere LeserInnen: dasselbe mir einer Erzählung - jeder Schüler bekommt einen Teil, liest ihn mehrmals durch, die SchülerInnen müssen aufpassen, wann jeder drankommt.
(zu beachten: schwierigere Texte ev. zuerst vorlesen; beim Absatz schneiden geht fast nicht, zu schwer, bei direkten Reden aufpassen, am leichtesten: mitten unter dem Satz) - Buchtipp für ein Lesepuzzle für die 6.-7.Klassen:
Heinrich Steinfest: Mein schönstes Hobby aus: Gebrauchsanweisung für Österreich. - Märchendomino; auch auf Englisch
- Klassiker-Domino
- Balladendomino
Buben
- Buchtipp:
Jeff Kinney: Gregs Tagebuch - Nach einer Studie von Bettina Hurrelmann haben sich die Medienpräfernezen seit 30 Jahren kaum verändert:
In der 4. Schulstufe waren vor 30 Jahren
64% der Mädchen und 50% der Buben sind Leser
In der 4. Schulstufe sind heute
50% der Mädchen und 18% der Buben Leser - 80% der Kinder mit Lese/Rechtschreibschwäche sind Buben!
- Jo Nesbo: Dr. Proktors Pupspulver
- Anthony Horowitz: Ark Angel
- Dangerous Book for Boys
- Magnus Myst: Das böse Buch
- Michael G. Bauer und Ute Mihr: Nennt mich nicht Ismael!
- John Christopher: Die Wächter
- Charlotte Kerner: Geboren 1999 (dazu gibts einen guten Film)
- Andreas Schlüter: 6 1/2 Stunden.
- Neil Gayman: Das Graveyard Buch
- Wolfgang Korn: Die Weltreise einer Fleece-Weste
Sonntag, 19. April 2009
Why War
Ich bin beim Surfen auf eine interessante Seite gestoßen (vielleicht unterrichte ich doch wieder einmal Geschichte oder es passt in den Deutschunterricht)
http://www.whywar.at
auch zum Thema Unterrichtsmethoden für die Gruppenarbeit
http://www.whywar.at/methoden_fuer_die_gruppenarbeit
http://www.whywar.at
auch zum Thema Unterrichtsmethoden für die Gruppenarbeit
http://www.whywar.at/methoden_fuer_die_gruppenarbeit
Sie sind auf der Suche nach Informationen, Materialien und Anregungen zum Thema "Krieg und Frieden"?
WhyWar.at ist ein Versuch, die Frage nach dem Krieg, nach seinem Wesen, seinen Ursachen und Folgen, aber auch nach Auswegen und Lösungen sehr umfassend zu beantworten. Neben inhaltlichen Zugängen stellt WhyWar.at auch die Fragen, was Kriege mit uns zu tun haben und welche persönlichen Handlungsperspektiven sich auftun.
Die einzelnen Themen sind so gestaltet, dass die inhaltlichen Seiten mit ausgewählten Beispielen aus verschiedensten aktuellen und vergangenen Kriegen ergänzt werden. Dazu gibt es ausführliche Tipps für die Internet- bzw. die Literatur-Recherche. Viele dieser Inhalte sind durch audiovisuelle Medien und interaktive Spiele bereichert.
Freitag, 17. April 2009
3D Workshop auf der PH
Software
Bryce: Freeware, Landschaften, Texturen
Blender: Freeware, mächtigeres Tool
arthur_schuchter@hotmail.com - einige Tutorials auf Anfrage verfügbar
Installation:
Download:
Bryce
Seriennummer: www.daz3d.com/bryce55
registrieren, dann anmelden -> dann wird eine Seriennummer generiert
Blender
verlangt Python 2.5.2 (ältere Version!!!)
Leider sind die PCs fürs Rendern der Dateien viel zu langsam.
Blender Dokumentation:
http://wiki.blender.org/index.php/Doc:Manual
http://de.wikibooks.org/wiki/Blender_Dokumentation
http://download.blender.org/documentation/html/
Export von Bryce-Strukturen für Blender: DirectX-Format (hat heute funktioniert)
Bryce: Freeware, Landschaften, Texturen
Blender: Freeware, mächtigeres Tool
arthur_schuchter@hotmail.com - einige Tutorials auf Anfrage verfügbar
Installation:
Download:
Bryce
Seriennummer: www.daz3d.com/bryce55
registrieren, dann anmelden -> dann wird eine Seriennummer generiert
Blender
verlangt Python 2.5.2 (ältere Version!!!)
Leider sind die PCs fürs Rendern der Dateien viel zu langsam.
Blender Dokumentation:
http://wiki.blender.org/index.php/Doc:Manual
http://de.wikibooks.org/wiki/Blender_Dokumentation
http://download.blender.org/documentation/html/
Export von Bryce-Strukturen für Blender: DirectX-Format (hat heute funktioniert)
Donnerstag, 9. April 2009
Freitag, 3. April 2009
Motivation
Ein Kollege oder eine Kollegin mit dem Nickname Eagle hat heute einen tollen Kommentar auf die Frage, wie man SchülerInnen motivieren kann im Blog "niemehrschule" geschrieben.
Jedes neue Thema braucht einen motivierenden Einstieg, der die intrensische Motivation auslöst, dem Thema auf der Spur zu bleiben. Schüler sollen wissen, warum sie was tun - das motiviert. Selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten kann motivierend sein. Ein häufiger Wechsel der Sozialform - Partnerarbeit, Gruppenarneit, Einzelarbeit, Plenum - motiviert, da neue Situationen stets anregend sind. Ein klarer und gut strukturierter Aufbau motiviert, weil der Schüler / die Schülerin dann stets weiß, in welchem Rahmen sie/ er sich orientieren und Erfolge erzielen kann. Gut aufgebaute Stunden motivieren, weil sie als abgeschlossene Einheit einen Lerneffekt verbuchen. Nicht zuletzt: Eine freundliche und offene Atmosphäre motiviert - nur wo man sich ganz als Mensch angenommen und angekommen sieht, ist man motiviert und offen genug, "mitzumachen".Besser gehts nicht, oder?
Donnerstag, 2. April 2009
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