Sonntag, 10. Mai 2009

STAR TREK



Endlich wieder etwas Neues aus dem Startrek-Universum!
Kinderzeiten werden wach, als am Ende von die Kennmelodie der Serie "Raumschiff Enterprise" aus den 60-igern ertönt. Die Enterprise ist wieder ein stolzes Schiff, nicht immer wieder beschädigt und zerstört in unzähligen Schlachten. Captain Kirk absolviert seine legendäre Variante des Kobayashi-Mahru-Tests, er ist der einzige Sternenflottenoffizier, dem das jemals gelingt. Der Vulkanier Spock hat Gefühle und scheint sogar verliebt - in Lt. Uhura! Tolle Effekte, eine Handlung und Gegner, die bekannt vorkommen (wieder einmal die Romulaner!), Verweise auf Altbekanntes, ein Schuss Selbstironie - die Ingredienzien, die für Trekkies allemal funktionieren.
Und am Ende: Einfach nur ein schönes Gefühl.
Der Weltraum - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.




Avatar



Seit ich eine digitale Identität habe, begleitet mich ein kleiner Teufel als Avatar. Beelzebub, einer der Helden aus dem Manga Sandland von Akira Toryama. Anfangs war ich sehr vorsichtig und wollte ich meine persönlichen Daten nicht veröffentlichen und Beelze fiel mir ganz spontan ein, als ich ein Bild von mir auf verschiedene Plattformen hochladen sollte. Außerdem passte die japanische Mangafigur zu meinem Internetnamen juhodo, der sich aus meinem Nach- und meinem Vornamen zusammensetzt.
Mittlerweile wissen einige Leute, wer juhudo ist und ich wurde wegen meines Avatars gefragt. Was hat auch so ein kleiner, pinkfarbener, verdrossen dasitzender Teufel mit einer 47-jährigen Frau zu tun? (Das zu schreiben, ist mir jetzt nicht ganz leichtgefallen ;-) .)
Um dem auf die Spur zu kommen, habe ich heute Sandland wieder einmal gelesen.


Also: Beelzebub ist ein Dämon, in unserer Kultür entspräche er eher einem Kobold. Aner sein Vater ist Satan, also ist er der Prinz der Hölle und darf tun und lassen, was er will, fast. Er spielt mit seinen Freunden Gameboy, wenn er nicht gerade einen Wassertransport überfällt und ist bereit für eine Playstation sogar auf eine unmögliche Queste zu gehen. Allerdings muss er da schon noch seinen Vater - der sich gerade mit Goethes Faust fortbildet - um Erlaubnis bitten.

Was so einen Dämon ausmacht, beschreibt er dann voller Stolz dem Menschen, dem er helfen soll:
"Zum Beispiel gestern, da bn ich bis spät in die Nacht aufgeblieben und ohne Zähneputzen ins Bett gegangen.
Und heute hab ich verschlafen, wieder nicht Zähne geputzt und einen Wassertransport überfallen.
Getötet hab ich noch nie, aber dafür Schlägereien angetzettelt."
"Wir sind halt richtig böse Dämonen!"



Die Menschen kann man mit den Dämonen nicht vergleichen: Aber auch Sheriff Roa, der in seinem füheren Leben ein General war, der als Befehlsempfänger großes Unheil verursacht hat, lernt dazu und die Gruppe kann ihre Aufgabe erfüllen. Einal gibt es eine Stelle, wie in Der Mann mit der eisernen Maske: junge Soldaten bringen es nicht über sich, auf den legendären Veteranen zu schießen. Sowas gefällt mir.

Zurück zum Thema: Beelze ist tapfer, naiv, hat Dämonenkräfte, ist beinahe unsterblich (nur Weihwasser verträgt er nicht) und geht seinen Weg drauflos. Außerdem ist er medienaffin, großzügig, hilfbreit und mag die anderen Wesen, die in Sandland leben. Er lernt gern Neues (Auto und Panzer fahren), gehört nicht zum Establishment, spielt anderen gern Streiche, ist aber nicht bösartig. Ah ja, und er ist 2500 Jahre alt - ich werde, glaub ich, noch eine Weile mit ihm leben.

Samstag, 9. Mai 2009

Shinobi - Basilisk

Einmal wieder ins Fernsehprogramm geschaut - Hidalgo oder Shinobi. Japanischer Film mit guter Cinema-Kritik. Nach den ersten zwei Minuten kam mir die Geschichte bekannt vor: in meiner Manga.Sammlung befinden sich seit ein paar Jahren 5 Bände einer Mini-Serie namens Basilisk, die ich spannend finde. Einerseits Romeo und Julia (hier: Gennosuke und Oboro), andererseits Politik: in eine friedliche Zeit passen keine seit Generationen angezüchteten Ninjafähigkeiten mehr, diesen Menschen müssen verschwinden. Die Anführer der Clans erhalten vom Shogun den Auftrag, ihre besten Kriegerinnen und Krieger zu benennen, die dann gegeneinander kämpfen sollen. Oboro und Gennosuke stehen auch auf diesen Listen...

Im Manga werden die Ninjas entweder besonders schon oder besonders hässlich dargestellt. Faszinierend.


Kreidetafeln kreativ



via lehrerfreund
von Carlos Villela

Mittwoch, 6. Mai 2009

DVOLVER

Nicht, dass das jetzt gut wäre: aber ich vielleicht haben meine SchülerInnen einmal Spaß an meinem ersten Versuch mit dvolver ;.)

Dienstag, 5. Mai 2009

Edumedia 09: Kreativität und Innovationskompetenz im digitalen Netz - Tag 2

Programm Tag 2

Web 2.0: Ein Raum für kreatives Lernen? Praktische WErkzeuge für ein Zukunftsthema.
Michael Luther (CreaJour, Innovationscoach, ...)
Peter Tandler (Fraunhofer Institut)

Kreativsein 1:
Blatt Papier:
  • 2x falten, so schnell wie möglich Namen schreiben - mit der linken Hand
  • Blatt umdrehen, auf die Stirn legen, den Namen mit der rechten Hand richtig schreiben;
  • entweder ist die rechte, linke oder das ganze Gehirn im Einsatz ;-)
Splitter:
  • EU: Create 2009 - Jahr der Kreativität und Innovation - für mich war das völlig neu!!! Wieso wird das nicht kommuniziert?
  • Gruppierung: Ideenaktivisten (creajour?)
  • Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig!" Spannendes Zitat!

Thema: angewandte Kreativität - Schlüsselkompetenz - Kreativität 2.0

  • Ideas 247
  • Alle menschen sind kreativ, den meistens mangelt es nur an Methode
  • es geht um problemlösende, absichtliche Kreativität

Tools zum Thema Web/Creativity 2.0 (Kreativität 2.0 im Web 2.0)
-> Lösungskompetenz: Grafik Prüfungsaufgaben
  • 4321 - Schritte des kreativen Prozesses
  • Forum des Jahr der Kreativität - Gedankenaustausch bei XING; Bitte teilnhemen
  • Rapid-eLearning: Wissen erwerben und überprüfen
  • Idealog: Wie steuert man Ideenprozesse?
  • CreaJour: Periodensystem kreativer Arbeitstechniken
  • CreaPedia: www.creapedia.com
  • MEKI: kreative Methodendatenbank
  • Methodenfinder: Auswahltool für Kreativtechniken
  • IPC-Profiler: Wie erkennt man seine Denk-Präferenzen:www.vibss.de

Peter Tandler (Fraunhofer Institut)
www.teambits.de

Digitale Moderation von Workshops
for 5 - 500 TeilnehmerInnen
tolles Brainstorming-Tool für viele TeilnehmerInnen

Session 1-3

Web 2.0-Werkzeuge im Lichte eine humanistischen Perspektive von Kreativität (Renate Motschnig, Uni Wien)
Vorbedingungen für die kreative Nutzung von Tools:
  • Leute entwickeln sich weiter, wenn sie wahrgenommen werden und wenn sie eine herausfordernde Umgebung vorfinden
  • Das Web ist das mächtigste Werkzeug dafür - man kann sich die Leute aussuchen, die die eigenen Interessen teilen
  • Der humanistische Ansatz + Webtools sind besonders kreativ
A Theory of Personality and Behavior (Carl Rogers, 1951)
Der Organismus reagiert als organisiertes Ganzes (Wissen, Fertigkeiten,, Haltungen..)
Begriff: "signifikantes Lernen"

Wirklich eine alte Theorie: nicht, dass ich was dagegen habe, aber zumindest wenn man den Vortrag hört, denkt man sich: "Eh klar!"

Ein Tweet während der Präsentation: "i want tools. give me tools. wanna play!!!" - Ganz dieser Meining.


EU-Projekt ID-Space
Werkzeuge für verteilte, gemeinschaftliche Produktinnovationen


Ziele:
  • Kreativitätsprozesse sollen erfasst, dokumentiert, archiviert und wieder zugänglich gemacht werden.
  • Innovation transformiert existierendes Wissen oder kreiert neues.
  • Innovatives Denken:
    Vorhandenes wird auf kreative Weise angewendet, bringt mich weiter; angstfreier Schritt nach vorne
Kollaborative Strategien (Jigsaw...)

Ziel der Plattform
In einer kollaborativen Umgebung lernen innovativ zu sein.
Skype, Mindmaps

Techniken
CSCL-Strategien (Pyramide)
Jigsaw
Six Hats
Creativity Matrix Tool

IdSpace Environment: Vorstellung von Modell und Architecture - Präsentation nicht so spannend, Plattform schon



Kreativer Einsatz von PC-Games im Unterricht
>>>Präsentation
Sonja Gabriel, BHAK/BH/Laa/Thaya


Fail early, fail often: Spielkultur, Web 2.0 und erfolgreiche Lernumgebungen >>>>Präsentation
Marek Buzinkay (Leeds Metropolitan University, UK )

Nach Paul Gee:
successful play follows 4-step process: probing the environment, forming a hypothesis, reprobing the effects, evaluating the effects
Frage: Wie lassen sich die Interessen der Kinder und Jugendlichen an Computerspielen aufs Lernen anwenden?

Wie wird Twitter während Konferenzen genutzt? >>> Präsentation
Martin Ebner (TU Graz)

Da musste ich natürlich hin!


Storytelling-Unterstützung in Video- und Slidesharing Plattformen
Jana Herwig (Uni Wien)

Spannend: Können Videoplattformen Storystelling unterstützen?
z. B. Minimal Narratives sollten umgesetzt werden!

>>> ihre Folien













Zukunftswerkstatt Bibliothek WEb 2.0: Kultur und Bildung gehen spielen - Spielen sie mit!

Jin TAn (Staatsbibliothek Berlin)

Zukunftswerkstatt: neue Wege in der Kultur- und Wissensvermittlung
Ziel: Verwirklichung der Kultur- und Wissengesellschaft von allen für alle - Vernetzung der Akteure

Bibliotheken im Wandel
  • Ort:
    Idea Store=neues Konzept (eher Gemeindezentrum), Computerspielen, Kaffee trinken, Playstation
  • digital:
    Wissensexplosion: Bibliotheken sollen mit ihrem Produkt zu den Leuten und diese können sich dann miteinander vernetzen.
Bibliotheken haben Standards. Wir wissen wie wir ein Buch aufbreiten, aber wie geht das mit einem Blog?

Meine Frage: Soll alles Wissen verwalten überhaupt eine Aufgabe der Bibliotheken sein?

Handyromane -Made in Europe >>>Präsentation
Oliver Bendel (Autor, Wissenschafter St. Gallen, Wirtschaftsinformatiker)

Setzen auf vorhandene Geräte, keine eBooks.
Film des ZDF: "Es geht um neue, schöne Sachen!"
Romane am Handy lesen!
  • In Japan und China stark vertreten, Millionen von Lesern.
  • Können auch auf dem Handy geschrieben werden.
  • Werden unterwegs gelesen, Java-Anwendungen (BlackBetty: Benutzer, Lesezeichen, Vertrieb durch Herunterladen wie bei Klingeltönen mittels Telefonnummer)
  • Handyromane sind ein neues Genre, keine Form von eBooks: prägnante Sprache, kurze Sätze, reduzierte Dialoge.
    Erweitert durch Links, Bilder, ASCII-Art, Emoticons, Grafiken-
  • Referent ist einer der wenigen deutschsprachigen Handyromane.
  • Ziel: anspruchsvolle Groschenromane
  • Vermarktung wichtig:
    Mittel: unvergesslicher Name: Lucy Luder,reale Organisationen und Personen können sich auch in den Roman durch symbolische oder reale Beiträge einkaufen?!
  • Product Placement: z.B. Verweis auf eigene Romane

Montag, 4. Mai 2009

Slideshare Karaoke

Jemand die Päsentation von jemand anderem vorstellen auf möglichst kreative Art und Weise.