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Sonntag, 3. Mai 2009

MasterThesis - the First

Seit einigen Wochen muss ich mich mit dem Thema auseinandersetzen, dass ich noch kein Thema für eine Masterthesis habe, die ich im Rahmen des Lehrgangs eEducation2 an der DUK Krems zu schreiben haben werde, sondern nur eine undifferenzierte Idee, von der ich nicht wusste, ob ich sie weitervefolgen sollte. Die Projektarbeit (Zeitrahmen von 300 Stunden), die wir gestern abgeschlossen haben, hat mein Zeitbudget seit Februar bis zum letzten ausgeschöpft, daher wollte ich aber so bald wie möglich mit dem Einlesen anfangen.
Also bin ich sehr froh, dass ich heute die Möglichkeit hatte, mit dem Lehrgangsleiter Klaus Himpsl zu sprechen, und ihm ein paar unklare Ideen meinerseits zu unterbreiten.

Seit 2002(?) probiere ich herum, welche Tools SchülerInnen beim Organisieren ihres Lernen helfen könnte.
Konkretes erstes Beispiel: Den Mädchen meiner damals 6. und 7. Deutschklassen richtete ich ein Weblog ein. Ich las ein Buch darüber [Don Alphonso, Kai Pahl: Blogs!: Text und Form im Internet, .....], das gerade in der Buchhandlung stand und registrierte je einen Account pro Klasse bei blog.de. Meine Vorschläge für beide Klassen waren, die Blogs auch wirklich als Tagebücher zu benutzen, für das was gerade so passiert war, LehrerInnen-Zitate für die Maturazeitung und was sonst noch, weiß ich nicht mehr. Jede Schülerin sollte einmal im Monat an dem Kalendertag, der ihrer Katalognummer entsprach, etwas schreiben. Naja, und dann setzte ich die Blogs in freier Wildbahn aus und sah nur ganz selten nach, was sie damit machten.
Was passiert ist:
  • Die 6. Klasse stellte hauptsächlich Lernmaterial hinein, Zusammenfassungen für Tests und Prüfungen inklusive der Dankbarkeitsbekundungen der weniger Fleißigen.
  • Für die 7. Klasse wurde es ein Forum für Verabredungen, nachdem er als Informationsmedium für die Eltern während einer Amerikareise ausgedient hatte.
Die letzten Mädchen maturierten vor zwei Jahren , und die Blogs scheinen wegen vermutlicher Inaktivität ins Datennirvana entschwunden zu sein. Zumindest konnte ich sie nicht mehr finden. Einige haben eigene Blogs angemeldet, manchmal gibts neuen Input.

Ok, zum Thema zurück: nicht neu, aber für mich spannend: Persönliche Lernumgebung, selbstorganisiertes Lernen, digitale Medien: damit werde ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen, aus diesem Umfeld wird das Thema meiner MasterThesis (hoffentlich!) kommen. Und ich kann anfangen zu recherchieren.

Sonntag, 19. April 2009

Why War

Ich bin beim Surfen auf eine interessante Seite gestoßen (vielleicht unterrichte ich doch wieder einmal Geschichte oder es passt in den Deutschunterricht)
http://www.whywar.at
auch zum Thema Unterrichtsmethoden für die Gruppenarbeit
http://www.whywar.at/methoden_fuer_die_gruppenarbeit

Sie sind auf der Suche nach Informationen, Materialien und Anregungen zum Thema "Krieg und Frieden"?

WhyWar.at ist ein Versuch, die Frage nach dem Krieg, nach seinem Wesen, seinen Ursachen und Folgen, aber auch nach Auswegen und Lösungen sehr umfassend zu beantworten. Neben inhaltlichen Zugängen stellt WhyWar.at auch die Fragen, was Kriege mit uns zu tun haben und welche persönlichen Handlungsperspektiven sich auftun.

Die einzelnen Themen sind so gestaltet, dass die inhaltlichen Seiten mit ausgewählten Beispielen aus verschiedensten aktuellen und vergangenen Kriegen ergänzt werden. Dazu gibt es ausführliche Tipps für die Internet- bzw. die Literatur-Recherche. Viele dieser Inhalte sind durch audiovisuelle Medien und interaktive Spiele bereichert.

Samstag, 7. März 2009

Mit Twitter spielen

Twitter ist ein Tool, das viele Menschen immerhin so fasziniert, dass sie es zumindest eine Weile ausprobieren und ihre Antworten auf die Frage What are you doing? ins WWW posten.
Wenn schon so viele Erwachsene damit spielen wollen oder es für einen einfachen, schnellen Informationsfluss benutzen, könnte man es dann nicht auch in der Schule einsetzen? Vielleicht für das kreative Schreiben? Oder Argumente könnten gesammelt werden, eine SMS-Geschichte könnte entstehen.
Wie bei den SMS können auch in Twitter nur 140 Zeichen geschrieben werden - das geht meistens doch leicht und könnte auch SchülerInnen motivieren, denen das Formulieren nicht ganz so leicht fällt.
  • Alltagsgedichte schreiben.
    Die SchülerInnen schreiben Stichwörter zu dem Thema "Mein Alltag" auf. Aus den gesammelten Tweets werden Gedichte zusammengestellt.
  • Reimwörter sammeln
  • Dialoge schreiben
  • Elfchen
  • Ein Schüler oder eine Schülerin schreibt einen Satz über sich und die anderen müssen raten.
  • Eine Gruppengeschichte - allerdings muss eine Reihenfolge ausgehandelt werden.
Für manche dieser Ideen müssen Gruppen eingeteilt werden; entweder legt die Lehrerin oder der Lehrer mehrere Klassenaccounts an oder die Gruppen finden sich, indem sie einen Namen mit dem Rautezeichen (#, Hashtag genannt) kennzeichnet. Über die Twitter-Suche, man findet sie am Ende der Seite, können diese Postings isoliert angezeigt werden.

Ich behaupte nicht, dass man mit Twitter besser arbeiten kann als mit einem Blatt Papier - aber manchmal macht es einfach mehr Spaß! Vielleicht für eine Supplierstunde?

Montag, 2. März 2009

Einstiege zum Theaterspielen

Methode: Text von Inhalt loslösen und auf die Situation beschränken
(Lautmalerei von ORFF-StudentInnen)
ong, dong, dreoka,
lembo, lembo seoka.
Seoka di tschipperie,
tschipperie di kolibri.
Welche Szenen könnte man spielen?
Heiratsantrag, Liebesgeflüster, Zahnarzt, Fußballreporter, Achterbahn, Sprachenunterricht, Streit, zwei Kleinkinder, Beichtstuhl, ....
(kann wie ein Hörspiel aufgeführt werden, hinter einer Wand)

oder
"Der Pfarrer von Pfaffingen hats Kappl verlorn ...
- und der/die ......... hats gfundn."
"Was i?"
"Ja, du!"
"I net!"
"Wer dann?"
"Der/die ......... !"

Möglichkeiten:
in Situationen packen, Genres (-> Western, Heimatdrama, Liebesschnulze, griechische Tragödie, Rap, Oper, Lehrer-Schüler ...)